Welpe zieht ein: Diese Erstausstattung benötigst Du
Hund

Welpe zieht ein: Mit dieser Erstausstattung bist Du perfekt vorbereitet

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Erstausstattung für den Welpen: Mit dieser Checkliste haben Du und das neue Familienmitglied einen gelungenen Start in Euer gemeinsames Leben.

Bevor mein Hund Pepper bei mir einzog, habe ich unendlich viel gelesen und recherchiert. Natürlich möchte man nichts falsch machen und auf jede Situation vorbereitet sein.  Es gibt unzählige Tipps und Informationen. Nach mittlerweile vier Monaten mit dem kleinen Pepsi habe ich festgestellt, welche Dinge wir Zwei wirklich benötigen, welche am Anfang sinnvoll waren und welche auf der ersten Checkliste der Welpen-Erstausstattung gefehlt haben.

Welpe zieht ein: Diese Erstausstattung benötigst Du
Eine kleine Fellnase bringt am Anfang viel Chaos in das Leben. Mit einer Checkliste für die Erstausstattung ist der erste Schritt für einen tollen Start ins Familienleben getan. © Vanessa Schwenk

Checkliste: Die ideale Erstausstattung für Deinen Welpen 

Futter- und Wassernapf 

Der Futter- und Wassernapf sind essentiell. Die Größe der Näpfe sollte je nach aktueller Größe und Gewicht des Welpens und zur voraussichtlichen Endgrösse ausgesucht werden. Schau am besten, wie viel Gramm dein Hund pro Mahlzeit zu sich nehmen muss, und ob die Mahlzeit gut in den Napf passt. Wenn Du direkt den Napf in Relation zur Endgrösse und somit zukünftigen Mahlzeitgrössen kaufst, musst Du später nicht einen neuen kaufen. Ich persönlich empfehle einen größeren Napf für Wasser und einen gleich großen oder in Relation etwas kleineren Futternapf. So laufe ich nie Gefahr zu wenig Wasser bereit zu stellen. 

Die Näpfe sollten auch nicht zu hoch sein, ansonsten kann der Welpe unter Umständen das Futter und Wasser nicht gut erreichen. Wichtig ist außerdem, dass die Näpfe gut zu reinigen sind – am besten spülmaschinenfest. Für Pepper habe ich zwei einzelne Näpfe in zwei unterschiedlichen Größen, die auf einer Matte stehen. Da er ein Dackel-Mix ist, habe ich Näpfe gewählt die niedrig sind.

Futter 

Ein Thema, das natürlich essentiell ist aber sehr geteilte Meinungen aufruft: Idealerweise gibst Du deinem Welpen exakt das Futter, welches er/ sie in den ersten Lebenswochen gegessen hat. Der Umzug ist schon Umstellung genug. Eine direkte Futterumstellung verursacht unnötig Stress und kann zu Magen- und Darmverstimmungen bei den Kleinen führen. Wenn Dein Hund sich nach den ersten Wochen (besser sogar nach den ersten Monaten) bei Dir eingelebt hat, kannst Du das Futter gerne umstellen. Dann steht es Dir vollkommen frei, wie und mit was Du deinen Hund füttern möchtest. Bei Pepper habe ich nach circa 5 Wochen langsam das Nassfutter umgestellt. Dabei habe ich das neue Futter immer mit dem vorherigen Futter vermischt. Anfangs sehr wenig vom neuen Futter und nach und nach die Proportionen vertauscht. So war es sehr Magenschonend. Beim Trockenfutter handhabe ich es anders. Da füttere ich immer noch dasselbe.

Kauartikel

Obwohl Du am Anfang super mit dem üblichen Trockenfutter trainieren und belohnen kannst, sind Kauartikel wichtig. Gerade für den Stressabbau und Zahnwechsel können Büffelpansen, Kauknochen und/oder Kaffeeholz-Kaustäbe eine gute Unterstützung für deinen Welpen sein. Diese drei sind auch die größten Lieblinge von Pepper – deshalb kann ich diese voll und ganz empfehlen. Die Kleinen suchen sich sonst zum Lindern von Zahnschmerzen und Stress andere Kaumöglichkeiten – im unschönen Fall sind das deine Möbel, Schuhe oder alles was sonst herumliegt.

Box 

Egal ob der Welpe später strikt in der Box schlafen soll oder nicht. Sie ist gerade am Anfang Gold wert, weshalb ich sie für die Erstausstattung der Welpen nur empfehlen kann. Gleich am ersten Abend habe ich Pepper mit Leckerlies an die Box gewöhnt. Von der ersten Nacht an hat er darin bei mir im Schlafzimmer geschlafen. Er war so nah am Bett, dass ich die Hand rein halten konnte, um ihn zu beruhigen, er nicht alleine war und trotzdem in einer sicheren Umgebung, so dass ich wusste ihm passiert nichts. Gerade die erste Nacht ist belastend und man macht sich viele Sorgen. Da tut man sich selbst etwas gutes, wenn man weiß das neue Familienmitglied kann nichts anknabbern, irgendwo hinunterfallen oder etwas auf sie/ihn drauf stürzen. 

Ein weiterer Vorteil: Die Fellnase meldet sich in der Regel, wenn sie/er sich lösen muss, sobald er/sie die Box als Schlafplatz angenommen hat. So wirst Du nachts geweckt und findest nicht morgens lauter Pfützen und Co. in der Wohnung. 

Pepper schläft in einer Box, die ich für weite Strecken auch ideal gesichert ins Auto stellen kann. Somit die perfekte 2 in 1 Lösung. Allerdings ist die Box nicht ideal für die Befestigung im Auto. Der ADAC empfiehlt einige gute Hundeboxen. Da diese teurer sind lohnt sich eine Anschaffung, wenn der Hund ausgewachsen ist. Für optimale Sicherheit kannst du eine solche natürlich auch mit der Erstausstattung kaufen.

Decke

Wenn Du die Möglichkeit hast eine Decke entweder kurz nach der Geburt deines neuen Familienmitglieds oder ein paar Tage vor dem Abholen bei dem/der Züchter:in abzugeben, nimm diese Gelegenheit gerne wahr. Eine Decke ist super für den Hund, da er sich darin gemütlich einkuscheln kann. Riecht diese jetzt nach Mama und Geschwistern, fühlt er/sie sich in der neuen Umgebung nicht so alleine und hat etwas, was ihm /ihr Sicherheit vermittelt. Wenn Du die Möglichkeit nicht hast, empfehle ich Dir trotzdem eine Decke zu kaufen. Egal ob in der Box, im Körbchen oder einfach auf dem Boden, so fühlt sich der Welpe gleich wohler.

Geschirr

Am Anfang empfehle ich ein Geschirr und kein Halsband. Wenn Du nicht schon ein perfekt sitzendes Geschirr mit bekommst, gehst du am besten nach ein paar Tagen des Ankommens in ein Fachgeschäft und lässt dich beraten. Es ist wichtig, dass das Geschirr optimal passt. So schonst Du die Gelenke deines neuen Familienmitglieds, stellst sicher, dass es nicht zu locker oder zu eng ist. Ein simples Halsband kann ich für Spaziergänge am Anfang noch nicht empfehlen. Wenn der Welpe an der Leine zieht, wird so die Nackenwirbelsäule belastet. Beim Geschirr verteilt sich der Zug auf den gesamten Körper. Es ist jedoch sinnvoll, den Welpen von Anfang an an beides zu gewöhnen. Das muss aber nicht zwangsläufig vom ersten Tag an sein.

Leine

Die Auswahl an Leinen ist unendlich. Schlussendlich kommt es dabei auch auf den persönlichen Geschmack an. Für den Anfang hat Pepper drei verschiedene Leinen. Eine kurze Leine, die hauptsächlich dem Training der Leinenführigkeit dient. Zusätzlich hat er zwei Schleppleinen. Mit diesen hat er mehr Raum zum Herumlaufen und trotzdem ist der kleine Welpe gesichert. So kann er sich selbst in keine Gefahrensituation bringen. Die Schleppleinen sind je 5 und 10 Meter lang.

Kotbeutel

Ein simpler doch trotzdem enorm wichtiger Punkt. Es gehört nicht nur zum guten Ton, die Hinterlassenschaften des Hundes aufzusammeln, sondern Du schützt so auch andere Hunde vor Krankheiten. In manchen Städten gibt es an vielen öffentlichen Plätzen auch kostenlos Kotbeutel zum Mitnehmen. Die Bio Hundekotbeutel von The Sustainable People sind mein persönlicher Favorit und aus dem Alltag mit Pepper nicht mehr wegzudenken. Sie sind nachhaltig, reißen nicht und neutralisieren den Geruch relativ gut.

Spielzeug

Weniger ist mehr. Der Welpe ist anfangs schnell überfordert, wenn Du ihm zu viele Reize gibst. Er/Sie erlebt schon so viel in dem neuen Zuhause mit seiner/ihrer neuen Familie. Setze in den ersten Tagen auf zwei Spielzeuge. Ein härteres auf das der Welpe ausgiebig kauen kann und ein etwas weicheres Spielzeug wie ein Kuscheltier. Solltest Du dich für ein Kauspielzeug mit Noppen entscheiden, massiert das auch gleich noch das Zahnfleisch mit. So hast Du wieder ein 2 in 1 Gadget. Bei Kuscheltieren ist es wichtig eines speziell für Tiere bzw. Hunde zu kaufen. Andere Kuscheltiere können womöglich Giftstoffe beinhalten oder verschluckbare Kleinteile. Außerdem ist Hundespielzeug oftmals robuster. Pepper hat einen Löwen von Hunter, der nach der ganzen Zeit immer noch heile ist.

Bürste

Wenn die Fellpflege direkt zu Beginn geübt wird, gewöhnt sich Dein neues Familienmitglied besser daran. Vor allem aber Dir macht es das Leben später leichter. Neben dem Auskämmen von Verfilzungen oder Dreck hilft das Bürsten, auch das Fell und die Haut zu untersuchen. Gerade in den Sommermonaten lässt sich so eine Zecke schnell entdecken. Pepper habe ich mit einer doppelseitigen Bürste gekämmt. Eine Seite hat abgerundete Metallborsten. Diese gleiten ideal durch mittellanges bis langes Fell. Die andere Seite hat Borsten. Diese fördern nicht nur den Glanz bei kurzem und mittellangem Haar sondern unterstützt auch die Durchblutung durch den Massageeffekt.

Hundeapotheke

Eine Hundeapotheke darf in der Welpen-Erstausstattung nicht fehlen. Es gibt bereits zusammengestellte Sets oder Du stellst Dir die Hundeapotheke selbst zusammen. Frage am besten Deine/n Tierarzt:in, was er/sie empfiehlt im Haus zu haben. Da Pepper ein kleiner Staubsauger ist und auch öfters mal Probleme mit Übelkeit etc. hat, habe ich mittlerweile immer Aktivkohletabletten und Sauerkraut zuhause. Außerdem hat sich für mich ein Mittel zur Ohren- und auch Augenpflege, eine Zeckenzange und Verband als hilfreich erwiesen.

Optionale Hunde-/ Welpen-Gadgets für die Erstausstattung

Körbchen

Vermutlich ein Gadget an das jede:r als erstes denkt. Allerdings ist es meiner Meinung nach nur essentiell, wenn keine Box gekauft wird und das der einzige Schlaf- und Ruheort für die Fellnase ist. Es ist auch praktisch, wenn Du dich anfangs in verschiedenen Räumen aufhältst.

Welpengitter

Ein Gadget, dass nicht unbedingt essentiell in der Erstausstattung ist aber dennoch hilfreich sein kann, ist das Welpengitter. Anfangs hatte Pepper das Gitter im Wohnzimmer um sein Körbchen stehen. So hatte er einen Ort, an dem er zu 100% Ruhe hatte und auch von allen Menschen in Ruhe gelassen wurde, aber ich hatte auch Sicherheit, wenn ich mal kurz in die Küche oder den Flur gegangen bin.

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