Tipps für Yoga Anfänger: Deinen perfekten Yoga-Weg finden
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5 Tipps für Yoga Anfänger: So bleibst Du dran und motiviert!

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Du bist neugierig und überlegst, Dich an Yoga zu versuchen? Dann habe ich hier 5 Tipps für Yoga Anfänger, mit denen Du deine Motivation behältst und durch die ich es selbst als Sportmuffel geschafft habe dranzubleiben. Glaube mir, meine Erfahrungen als Anfänger sind aus erster Hand. Jahrelang hatten Yoga und ich uns immer mal wieder über YouTube-Videos und Studio-Besuche beschnuppert. Gefunkt hatte aber nie. Doch dann kam der Oktober 2020 und seit exakt 12 Monaten mache ich mehrmals wöchentlich Yoga. Ob ich stolz auf mich bin? Und ob! Ob ich meine Zehen mittlerweile berühren kann? Naja, widmen wir uns einfacheren Themen. Zum Beispiel der Frage, die am Anfang meines Daseins als Yoga Anfänger stand: Passt Yoga zu mir?

Yoga Anfänger sollten keine unbeweglichen Sportmuffel mit ungeduldigem Temperament sein? Von wegen!

Lange dachte ich, Yoga sei etwas für schöne, biegsame Menschen, die beruhigend sprechen, scheinbar immer in sich ruhen und deren Sport-BH immer zur Leggings passt. Ich selbst falle leider nicht in diese Kategorie – und habe mich lange davon abschrecken lassen. Aber mittlerweile ist auch bei mir die Erkenntnis angekommen: Yoga ist für absolut jeden da, wenn man es mit der richtigen Motivation und Herangehensweise betreibt. Für mich bedeutete es zu lernen, mit mir selbst geduldig zu sein und zu akzeptieren, dass „Der Weg ist das Ziel“ nicht nur ein nerviger Spruch ist. Meinen persönlichen Weg markierten dabei folgende Tipps, die ich teilen möchte.

Ich selbst kann mich zuhause und alleine am besten zu Yoga motivieren – doch das muss jeder für sich selbst herausfinden. ©Andreas Marx

5 Tipps für Yoga Anfänger

1. Online, im Studio oder ein offener Kurs: Wie fühlst Du Dich am wohlsten?

Grundsätzlich sollte man am besten unter der Aufsicht eines ausgebildeten und erfahrenen Yogi praktizieren. Deswegen besuchte ich in den letzten Jahren auch mehrere Schnupperstunden. Wieso ich es dort aber nicht durchzog? Weil es nicht zu mir passte. Die angebotenen Kurszeiten, der weite Hinweg oder meine Unfähigkeit, die anderen Kursteilnehmer ausblenden zu können, waren für mich Motivations-Killer. Also ging ich Online. Es gibt einige gute Yogis auf YouTube und Co., doch am Ende blieb ich bei einem Online-Abo-Modell hängen: YogaEasy. Dort habe ich Zugriff auf eine große Auswahl von Videos und mehrteiligen Kursen für jede Erfahrungsstufe – angeleitet durch einige der renommiertesten Yogalehrer:innen Deutschlands. Doch das ist nur meine Erfahrung: Du musst selbst herausfinden, was Du brauchst, um regelmäßig Yoga zu praktizieren. Flexibilität und die Möglichkeit, überall die Matte auszurollen und zu starten? Oder willst Du lieber mit (neuen) Freunden gemeinsam Yoga machen und direkt einen erfahrenen Yogi zur Seite haben? Finde heraus, wie Du dich für den Anfang am wohlsten fühlst.


Wichtig: Es gibt sehr viele unterschiedliche Stile und Richtungen. Als Yoga Anfänger kann ich nur jedem empfehlen mit dem sogenannten „Hatha Yoga“ zu beginnen. Dieser Stil eignet sich besonders gut, weil er für jedes Alter und jeden Sportlichkeitsgrad geeignet ist und die Grundlagen sehr gut vermittelt. Nach einiger Zeit kann man sich dann nach anderen Stilrichtungen umsehen.


2. Fang klein an – und integriere regelmäßig Yoga in Deinen Alltag

Ja, man kann theoretisch Yoga täglich praktizieren. Muss man das? Nein, natürlich nicht. Auch wenn Yoga erst mal nach viel Atmen und Dehnen aussieht, lass dich nicht täuschen. Die kontrollierte Atmung, die langsamen Bewegungen und die verschiedenen Abläufe sind anstrengend! Daher gehe es langsam an und nimm Dir nicht gleich vor, jeden Tag eine Stunde Yoga zu machen. Zwei Einheiten die Woche reichen vollkommen, um reinzukommen. Du solltest aber mehr als einmal die Woche praktizieren um stetige Fortschritte zu merken. Das war für meine Motivation übrigens auch besonders wichtig. So konnte ich mich über jede kleine extra Dehnung freuen, die ich im Vergleich zur Vorwoche geschaffte habe. Du solltest dich als Yoga Anfänger nicht überlasten – doch eine gewisse Disziplin ist wichtig, um dranzubleiben.

3. Die Ideale Tageszeit für Yoga Anfänger

Bei der Frage nach der perfekten Tageszeit für Yoga, kommt es wieder sehr auf Dich an. Bist Du ein Morgenmensch – oder möchtest es werden? Dann nimm Dir am Morgen Zeit. Arbeitest Du im Homeoffice und möchtest in der Mittagspause wirklich abschalten, ist auch das eine super Yoga-Gelegenheit. Und als kleiner Tipp: Ich habe noch nie so tief und fest geschlafen wie nach einer ausgedehnten Abend-Yoga-Sequenz. Doch es gibt ein paar Dinge, die Du beachten solltest – wie ich selbst feststellen musste:

  • Du solltest mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Yoga nicht gegessen haben (Übelkeit-Gefahr!).
  • Sei nicht zu hungrig, wenn Du Yoga praktizierst (Schwindel-Gefahr!).
  • Sorge dafür, dass Du beim Yoga wirklich abschalten kannst – und plane genügend Zeit ein, ohne dass Du nach der Endentspannung irgendwohin hetzen musst.

4. Shavasana: Die Endentspannug ist wichtig – nimm Dir die Zeit

Den Tipp kann ich insbesondere jedem geben, der zuhause als Anfänger Yoga übt: Nimm Dir die Zeit und beende jede Praxis mit der Endentspannung, dem sogenannten Shavasana. Ich habe selbst öfter den Fehler begangen, das Yoga-Video zu stoppen, nachdem die anstrengenden Asanas (Übungen) abgeschlossen waren und es hieß: Lege dich entspannt auf den Rücken. Ich war ungeduldig und dachte mir, pures herumliegen bringe mich sowieso nicht weiter. Doch tatsächlich ist Shavasana extrem wichtig, um die positiven Effekte des Yoga wirklich zu erfahren. Denn erst in der Endentspannung hält man inne, um dem Effekt der Praxis im Körper nachzuspüren. Mir bringt Shavasana mittlerweile Ruhe und ein positives Körperempfinden und ich überspringe es (fast) nie.

5. Sei nett zu Dir selbst

So abgedroschen dieser Tipp klingt, so ernst meine ich ihn für jeden Yoga Anfänger. Dabei ist es auch der Punkt, an dem ich selbst noch am härtesten arbeite. Ich muss mich selbst von den Gedanken an Perfektionismus und konstanter Leistung verabschieden – ganz besonders beim Yoga. Doch auch das ist ein laufender Prozess. Nach 12 Monaten muss ich mich trotzdem bei beinahe jeder Praxis daran erinnern:

  • Es kommt NICHT darauf an, Deine Beine komplett durchzustrecken.
  • Es ist nicht schlimm, an einem „schlechten Tag“ kein Yoga zu machen oder einfach etwas kürzer zu praktizieren.
  • Übe Yoga so, dass Du sich wohl fühlst. Wenn etwas unangenehm ist bzw. schmerzt, hör SOFORT auf damit.
  • Yoga ist anstrengend, aber kein klassisches Fitnesstraining. Es kommt nicht auf Deinen Kalorienverbrauch an.
  • Nimm Dir die Zeit für Dich – auch im Shavasana – und sei dankbar, dass Du Dir diese Zeit schenkst.
  • Es kommt NICHT darauf an, Deine Beine durchzustrecken (aber irgendwann werde ich es schaffen …)
Yoga Anfängerin im herabschauenden Hund
Nett zu sich selbst sein und das Ganze nicht zu verbissen sehen – auch wenn es mir (schwer fällt!). ©Andreas Marx

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Direkt aus dem Kunstgeschichtsstudium startete Viktoria Vokrri in die bunte Medienwelt und schrieb sich einige Jahre durch Agenturen und Newsredaktionen bis sie zu ihrem aktuellen Job SEO Managerin für Condé Nast abbog - wo sie umgeben von Zahlen die Leidenschaft für das Wort wiederfand - aber allen voran für Bücher.